
Berlin, 26.1.2007 Die Ökologische Lebensmittelwirtschaft entfaltet deshalb so positive gesellschaftliche Wirkungen, weil sie aufgrund ethischer Überlegungen auf bestimmte Handlungsweisen verzichtet. Jenseits von Gewinnmaximierung verlangt dies ein stetiges Ringen um das richtige Tun. Nicht "was bringt mir einen Vorteil", sondern "was ist richtig für Mensch, Tier und Umwelt" ist die Leitfrage. Gewinn ist dann nicht das Ziel, sondern die Bedingung, um nachhaltig wirtschaften zu können. Die Bio-Produkte, die Ergebnis solchen Wirtschaftens sind, treffen das Bedürfnis der Verbraucher und der Markt wächst mehr und mehr. Das wiederum weckt Begehrlichkeiten von Unternehmen, die an diesem Kuchen ökonomisch partizipieren wollen oder Bio-Produkte als Instrumente der Kundenbindung nutzen. Richtlinien sind nicht mehr Ausdruck inhaltlicher Anliegen, sondern nur noch der gesetzliche Rahmen, den es auszunutzen gilt, um den Profit zu maximieren. Zwischen diesen beiden Polen - ethischer Anspruch und Profit - entwickelt sich derzeit der Bio-Markt. Welche Herausforderungen sind damit verbunden, welche Konsequenzen haben die Bio-Pioniere zu tragen, wie kann der ursprüngliche Anspruch aufrecht erhalten werden, welche Strategien braucht die fachhandelsorientierte Bio-Branche? Das sind die Fragen, mit denen sich der Tag des Ökologischen Landbaus 2007 auseinandergesetzt hat.

Dr. Alexander Gerber, BÖLW
Begruessung_und_Einfuehrung.pdf (3 Seiten, 66 KB)

Prof. Dr. Ulrich Hamm, Fachgebiet Agrar- und Lebensmittelmarketing, Uni Kassel
Boom_und_Differenzierung (Präsentation, 15 Seiten, 136 KB)
Kurzfassung_Boom_und_Differenzierung (1 Seite, 80 KB)

Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik, Uni Oldenburg
Marktwirtschaft_und_Ethik (Präsentation, 10 Seiten, 341 KB)
Kurzfassung_Marktwirtschaft_und_Ethik (1 Seite, 110 KB)

Sina Nagl, Barnhouse Naturprodukte GmbH
Tradition_und_Innovation (8 Seiten, 67 KB)
Kurzfassung_Tradition_und_Innovation (1 Seite, 83 KB)

Thomas Dosch, BÖLW und Bioland
Zwaenge_und_Chancen.pdf (Präsentation, 24 Seiten, 902 KB)