
Berlin, 25.01.2008 Nachhaltig erzeugte und gesunde Lebensmittel sind von einem Randphänomen zu einem zentralen gesellschaftlichen Anliegen geworden. Daher sind umwelt- und tiergerechte Erzeugung, multifunktionale Landschaften sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen und regionaler Infrastruktur Leistungen der Landwirtschaft, welche die Gesellschaft bereit ist zu honorieren. Tatsächlich aber ist es für die heimischen Landwirte nicht lukrativ, sich an den Kundenwünschen zu orientieren und der „Bioboom“ wird zum großen Teil durch Importe aus dem Ausland bedient. Deshalb ist die Frage zu stellen, ob die agrarpolitischen Steuerungsinstrumente zielgerichtet und effizient eingesetzt werden, denn der Öko-Landbau bietet ein fundiertes und bewährtes Instrument, um diesen Widerspruch aufzulösen. Der diesjährige Tag des Öko-Landbaus versteht sich als Impulsgeber in der Auseinandersetzung um diese Frage.

Prof. Dr. Franz Josef Radermacher, Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n Ulm, FAW/n
Vortrag (3 Seiten, 112 KB)

Jörg Große-Lochtmann, Marktgesellschaft der Naturland Betriebe
Präsentation (18 Seiten, 494 KB)

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, BÖLW
Vortrag (5 Seiten, 117 KB)