
Das Bio-Cashew Kleinbauernprojekt in Tissamaharama im Bezirk Hambantota, im Süden Sri Lankas, ist von der Flutkatastrophe schwer betroffen. Die Region war mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Einige Kleinbauern haben in den Fluten ihr Leben verloren, die Häuser sind zerstört und die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. Die Cashew-Bäume sind nicht betroffen, da sie weit genug von der Küste entfernt sind.
Das Cashewprojekt mit fast 200 Kleinbauern entstand 1997, um der Bevölkerung in dieser armen, ländlichen Region von Hambantota weitere Einnahmequellen zu ermöglichen. Die Cashewnüsse werden im Studentenfutter und in den Fruchtriegeln der gepa verarbeitet. Neben dem Anbau von Cashewnüssen für den Export produzieren die Bauern Gemüse und Früchte für den Eigenbedarf und zum Verkauf auf dem lokalen Markt. Naturland möchte beim Wiederaufbau des Projektes helfen und sammelt Spenden.
Naturland ist mit Experten vor Ort vertreten, die gewährleisten, dass die Spenden zu 100% in den Wiederaufbau des Projekts fließen.
Naturland versucht, neue Projekte in den betroffenen Gebieten in Sri Lanka und Süd-Indien mit bereits bestehenden Partnern vor Ort auf den Weg zu bringen.
Spendenaufruf:
flut-naturland-projekt.pdf
Neuere Information:
flut-naturland-projekt2.pdf
Spendenkonto
Naturland e.V.
Kennwort Flut Sri Lanka,
Kto.-Nr.: 60 30 26 88 63
BLZ: 700 20 270
Bayerische Hypo-Vereinsbank AG

Die Ulrich Walter GmbH, Hersteller von Bio-Gewürzen und Tees, setzte sich unmittelbar nach der Flutkatastrophe mit seinen Geschäftspartnern in Indien in Verbindung. Die dortigen Partnerbetriebe waren nicht direkt von der Flutwelle betroffen, starteten aber sofortige Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Gebiete. Die Ulrich Walter GmbH überwies als Sofortspende 20.000 Euro an eine Stiftung der Partnerorganisation POABS Estate und kontaktierte weitere Geschäftspartner, um mit einer gemeinsamen Initiative größere Mittel zur Verfügung stellen zu können.
Die Spenden werden über die Stiftung der POABS Estate in den folgenden Gebieten eingesetzt:
Im Quilon District, der im Bundesstaat Kerala an der südlichen Spitze des Indischen Subkontinents am meisten betroffen ist, soll ein Dorf wieder aufgebaut werden, um den obdachlos gewordenen Menschen eine langfristig neue Perspektive zu geben. Eine weitere Unterstützung im Hausbau ist im Nachbarstaat Tamil Nadu geplant. Die Umsetzung soll so schnell wie möglich erfolgen, um die Betroffenen, die zur Zeit in Flüchtlingslagern untergekommen sind, wieder umsiedeln zu können. Von dem Geld können über 20 Häuser gebaut werden.
Außerdem unterstützt die Stiftung direkt die Nicht-Regierungsorganisation "Monfort Community Development Society", die sich um Menschen aus den Slums von Madras kümmert.
Das Geld wird über die Zukunftsstifung Entwicklungshilfe der GLS-Bank direkt an die Stiftung weiter geleitet. Über die Verwendung des Geldes sowie über den Bau der Häuser wird die Ulrich Walter GmbH laufend informiert. Zur Zeit wird mit der Regierung geklärt, welches Land für das neue Dorf zur Verfügung gestellt werden soll.
Bis zum 12.01.2004 ist ein Betrag in Höhe von insgesamt 30.000 Euro für die Initiative eingegangen, gespendet unter anderem von namhaften Firmen der Naturkostbranche.
Weitere Informationen:
Flutopferhilfe_Indien_0505.pdf
Spendenkonto Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe:
Konto Nr. 123 30010
BLZ 430 609 67 GLS-Bank, Bochum
Stichwort: Indienhilfe U. Walter

Thomas Gerbracht betreibt auf Sri Lanka seit 12 Jahren eine bio-dynamische Plantage, auf der er tropische Früchte biologisch anbaut. Seine Farm ist von der Flutkatastrophe nicht betroffen.
Er hat mit seiner Familie jedoch sofort nach der Katastrophe Soforthilfemaßnahmen für die notleidende Bevölkerung initiiert. Sie haben ihre Plantage Tabaluga geöffnet und beherbergen obdachlos gewordene Flutopfer. Sie verteilen Mangos und Kokosnüsse. Sie haben Lebensmittel aufgekauft, sich mit Diesel eingedeckt und Geschäftsfreunde und –kunden auch in Deutschland alarmiert. Ein Jumbo voller Hilfsgüter kam zu Stande.
Auf ihrer Plantage entstanden Großküchen für 3500 Portionen Currygerichte. Inzwischen bekommen die Menschen Kochgeschirr, um selbst zu kochen. Bis jetzt hat er rund 80000 Euro für Hilfe ausgegeben.
Auf seinem Landsitz Tanamera, einige Kilometer von der Küste entfernt, wird er am 23. Januar auch den Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), Martin Patzelt, zu Gast haben, um die Partnerschaft von Weligama mit Frankfurt und dem polnischen Slubice zu besiegeln – ein gemeinsames Ortsschild mit allen drei Namen lässt er bereits anfertigen. Mit Hilfe der Zwillingsstädte möchte er unter anderem ein Waisenhaus einrichten. Weit mehr als 100 Kinder haben ihre Familien verloren.
Infos zu Target Agriculture von Thomas Gerbracht:
www.target-agriculture.com
Spendenkonto:
Empfänger: Kirchenpflege Friesenhofen, 88299 Leutkirch
Bank Kreissparkasse Ravensburg
BLZ 650 501 10
Kto. Nr. 17 404 596
Stichwort Firma, Name, Sri Lanka Hilfe

13 regionale Naturkost-Großhändlern werden ab der nächsten Woche ein "One-World-Müsli" über den Naturkosthandel vertreiben. Das ONE WORLD MÜSLI ist ein Gemeinschaftsprodukt der REGIONALEN, Großhändler für Naturkost, und ihrer Lieferanten und Hersteller. Ein Euro pro verkaufter Packung kommt direkt und unmittelbar Hilfsprojekten in Sri Lanka zugute.
Sein Zweck ist es, längerfristig finanzielle Unterstützung für die betroffene Region zu leisten deshalb ist das ONE WORLD MÜSLI nicht als kurzfristiges Spendenprojekt konzipiert, sondern soll möglichst über einen langen Zeitraum im Sortiment gehalten werden. Wir erhoffen uns engagierte und langfristige Unterstützung für dieses Projekt!
Wer bekommt die Spendengelder beim ONE WORLD MÜSLI? Um die Spenden nicht in anonyme, unkontrollierbare Kanäle zu geben und um neben der akuten auch langfristige Hilfe zu leisten, haben wir uns für die Unterstützung von NEST, Sri Lanka, entschieden. NEST ist eine seit 1984 tätige, privat organisierte Hilfsorganisation, die landesweit mit derzeit 35 gut geschulten "Community Health Workers" und etlichen Ehrenamtlichen aktiv ist. Die lokalen Zentren von NEST sind Inseln des Respekts, der Fürsorge und Gemeinsamkeit.
Neben der nun zwanzigjährigen Arbeit für psychisch Kranke, Schwangere aus sozial schwachen Familien, HIVInfizierte und Alkoholsüchtige arbeitet NEST derzeit aktuell in der Katastrophenregion. Essensund Krankenversorgung, Hilfe für Obdachlose und die Mobilisierung der Selbsthilfekräfte der betroffenen Familien und Gemeinden sind die Arbeitsschwerpunkte. Hier hilft augenblicklich jeder Euro, aber auch langfristig kommt NEST in der selbstorganisierten Nothilfe eine wichtige Rolle zu, die wir unterstützen wollen. Unsere Ansprechpartner sind seriös und belegen ganz konkret die Verwendung der erhaltenen Gelder.
Das One-World-Müsli erhalten Sie in vielen Naturkostfachgeschäften.
Weite Informationen zum Projekt:
flut-oneworld-muesli.pdf
Weitere Informationen zu NEST:
http://uuhome.de/soupkultur/flut/NEST_info.html