Gentechnik macht unsere Lebensmittel teuer und riskant. Mit der Petition fordert der BÖLW die Bundesregierung dazu auf, sich auf EU-Ebene für ein Anbauverbot von Gentech-Pflanzen einzusetzen. Das ist dringend notwendig, weil das europäische Zulassungsverfahren Umwelt- und Sicherheitsaspekte nicht ausreichend beachtet. Falls es dennoch so weit kommen sollte, dass neue Gentech-Pflanzen zugelassen werden, muss sich Deutschland dafür stark machen, den Anbau auf nationaler Ebene zu verbieten.
Insgesamt unterzeichneten
mehr als 100.000 Menschen aus ganz Deutschland und erteilten der Agro-Gentechnik eine klare Absage.
AKTUELLER STAND: Die Petition wird leider immer noch beraten. Erst wenn sich alle Bundestagsfraktionen zur Petition verhalten haben, geht´s weiter! (Stand: Mai 2013)
Am 26. September 2011 fand im Petitionsausschuss des Bundestages die öffentliche Beratung der BÖLW-Gentechpetition auf der Tagesordnung. Petent und BÖLW-Vorstandsvorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein trug unser Anliegen im Ausschuss vor und diskutierte es mit Vertretern der Bundesregierung. Eine Beschlussempfehlung an das Plenum des Deutschen Bundestages wird der Petitionsausschuss in einer seiner nächsten Sitzungen erstellen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Sie haben die Beratung verpasst?
Hier können Sie die ganze Sitzung des Ausschusses in der Mediathek des Deutschen Bundestages anschauen.
Warum das Zulassungsverfahren von Gentech-Pflanzen mangelhaft ist, haben wir in der Studie
"Risiken mit amtlichem Siegel: Mängel bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen" zusammengefasst.
Lesen Sie auch die Pressemitteilung des BÖLW zur Bewertung der öffentlichen Beratung:
"Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen – Bundesregierung verstrickt sich in Widersprüche".