Willkommen auf den Internetseiten des BÖLW. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland. [mehr]
Nach aktuellen Erhebungen sind mindestens 80 Öko-Betriebe in mehreren Bundesländern von der Hochwasserkatastrophe betroffen. Es wird von massiven Schäden auf Feldern, Gewächshäusern und Hofgebäuden berichtet – 6 bis 10 Unternehmen sind durch die Flut in ihrer Existenz bedroht. Helfen Sie den Höfen jetzt! Jede Art der Unterstützung ist eine wichtige Hilfe!

Nachdem vor einigen Wochen Analyseverfahren für Perchlorate breiter verfügbar wurden, wurde die Belastung von Obst und Gemüse mit dem Stoff deutlich. Seither finden verstärkt Untersuchungen statt, um Perchlorat-Einträge in Lebensmittel zu ermitteln und zu vermeiden. Die Ursachen der Belastungen sind weitgehend unklar. Nach Kenntnisstand des BÖLW sind Öko-Produkte seltener belastet als konventionelle.
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Die im Öko-Landbau verwendeten Pflanzensorten müssen robust und standortangepasst sein. Um das zu erreichen ist eine eigenständige Öko-Züchtung notwendig. Die Vorschläge der EU-Kommission, die zur Neuregelung des EU-Saatgutrechts vorgelegt wurden, sind unzureichend. Was es für Öko-Züchtung und -Saatgut braucht und warum Vielfalt auf dem Acker entscheidend ist, stellt der BÖLW in seiner Position dar.
Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen hat im Rahmen der "Plattform Forschungswende" einen 10-Punkte-Forderungskatalog für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Wissenschafts- und Forschungspolitik in Deutschland entwickelt. Das Bündnis wird sich in Zukunft aktiv an der wissenschaftspolitischen Debatte beteiligen. Der BÖLW unterstützt das Projekt.
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Das prmagazin hat Pressestellen großer Unternehmen und gewichtiger Verbände der Lebensmittelbranche getestet. Dem Magazin der Kommunikationsbranche ging es um Schnelligkeit, Inhalte und Kompetenz. Aufhänger des Test war der Pferdefleischskandal und dementsprechend Fragen zu Lebensmittelkontrollen, Kennzeichnung etc. Der BÖLW machte das Rennen und durfte - auch ohne O-Ton - auf das Pressestellen-Siegertreppchen.
Am 15. Juli 2013 wird BÖLW-Geschäftsführer Alexander Gerber sein Amt an Stefan Zwoll übergeben. Der BÖLW-Vorstand ist erleichtert, dass es gelungen ist, mit Stefan Zwoll die Schlüsselposition für die Bio-Branchenvertretung mit einer Persönlichkeit zu besetzen, die über Erfahrung und Kompetenz auf all den Feldern verfügt, die den Schwerpunkt der BÖLW-Arbeit ausmachen. Gerber, der seit 2003 den BÖLW geführt hat, wurde zum Vorstand des Demeter e.V. berufen.
Die Ergebnisse der neuen Studie der Universität Bonn "Marktanteile im Segment Bio-Lebensmittel" bestätigen die vom BÖLW beobachtete Entwicklung, dass die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln das heimische Angebot übersteigt. Der Boom im Bio-Segment geht immer mehr an den hiesigen Bauern vorbei. Der BÖLW fordert einen entschiedenen Politikwechsel, damit der Ökologische Landbau in Deutschland den notwendigen Schub erhält.
Zur Studie "Marktanteile im Segment Bio-Lebensmittel"
Zum BÖLW-Artikel "Bio-Importe nach Deutschland"
Zur BÖLW-Pressemitteilung "10.000 neue Bio-Betriebe braucht das Land"
Die Mitglieder des BÖLW haben sich in ihrer Sitzung am 16. April 2013 mit aktuellen Berichten zum Einsatz von CMS-Hybriden im Pflanzenbau beschäftigt. Die BÖLW-Anbauverbände haben bereits vor einigen Jahren beschlossen, den Anbau von Sorten auszuschließen, die mit der CMS-Technik hergestellt wurden. Sie sprechen sich für eine fundierte, kritische Auseinandersetzung mit neu entwickelten Züchtungstechniken aus.
Zum Artikel "Braucht der Öko-Landbau eine eigene Pflanzen-Züchtung?"
Das neue Programm der Bundesregierung zur Eindämmung von Pestizid-Schäden ist unzureichend - die Ziele sind so wenig ambitioniert, dass keine positiven Wirkungen für Trinkwasser, Pflanzen und Tiere zu erwarten sind. Der BÖLW fordert die Einführung einer Pestizid-Abgabe. Da Pflanzenschutzmittel Gemeingüter wie Trinkwasser, Boden und Artenvielfalt schädigen und somit Kosten für die Allgemeinheit verursachen, muss die Nutzung von Pestiziden teurer werden, um diese auszugleichen.
Zur BÖLW-Pressemitteilung
Zum Artikel "Wird im Bio-Landbau gespritzt?"
Am 13.03. stimmten die Abgeordneten des EU-Parlaments über das EU-Agrarbudget ab. Mit seinen halbherzigen Beschlüssen hat das Parlament seine Chance vertan, den Weg für eine Agrarwende zu ebnen. Bis Ende Juni wollen EU-Kommission, -Rat und -Parlament ihre Verhandlungen zur Agrar-Reform abgeschlossen haben. Die Umsetzung der EU-Beschlüsse, die eine Menge nationalen Spielraum erwarten lassen, liegt dann bei den Mitgliedsstaaten.
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Der deutsche Bio-Markt erreichte 2012 ein Umsatzplus von 6 % und ein Marktvolumen von insgesamt 7,04 Mrd. Euro. Die deutsche Öko-Fläche nahm 2012 um rund 27.902 ha auf 1.043.528 ha zu, was einem Plus von 2,7 % gegenüber 2011 entspricht. Geboomt hat vor allem die tierische Erzeugung. Gut entwickelt hat sich der Naturkostfachhandel... Welche Entwicklungen es am Bio-Markt 2012 sonst noch gab, lesen Sie ausführlich in der BÖLW-Broschüre "Zahlen, Daten, Fakten - Die Bio-Branche 2013".
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Das Thesenpapier, das der BÖLW anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgestellt hat, beinhaltet Instrumente für eine Ernährungswirtschaft, die gesunde Lebensmittel für alle produziert und dabei Umwelt und Ressourcen schont. Es nimmt damit nachhaltige Maßnahmen in den Blick, die mehr bewirken als lediglich Missstände kurzfristig zu kaschieren.
Mit der wachsenden Nachfrage nach Bio-Produkten steigt auch das Interesse an den Themen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft. Die aktualisierte vierte Auflage der "Bio-Argumente" bereitet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich auf und trägt damit dazu bei, die gesellschaftliche Diskussion über Bio zu versachlichen und Vorurteilen angemessen zu begegnen.
13.06.2013 |
Heute wurden die Ergebnisse einer neuen Studie über die Belastung mit dem Totalherbizid Glyphosat im Körper von Europäer...
13.06.2013 |
Das neue Saatgutrecht muss für mehr Vielfalt auf dem Acker sorgen. Die Vorschläge der EU-Kommission sind unzureichend.
07.06.2013 |
In den finalen Verhandlungen zur EU-Agrarreform zeichnen sich Entwicklungen ab, die katastrophale Folgen für den Ökoland...