Willkommen auf den Internetseiten des BÖLW. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland. [mehr]

Berlin, 09.05.2012. Seit Anfang April wurden bei sieben Legehennenbetrieben in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erhöhte Dioxin-, dioxinähnliche PCB- oder PCB-Werte festgestellt. Darunter sind vier Bio- und drei konventionelle Betriebe. Die Ursachen der überhöhten PCB-/Dioxin-Gehalte scheinen bisher unabhängig voneinander zu sein; bislang vorliegende umfangreichen Analysen erklären die überhöhten Dioxin-/PCB-Gehalte nicht. Weitere Proben werden analysiert, um mögliche Ursachen eingrenzen zu können. Beim zuletzt gemeldeten Fall sind Eier eines Hofes im Landkreis Oldenburg mit nicht-dioxinähnlichem Dioxin belastet und tragen die Stempelnummer 0-DE-0357911. Mit der Auswertung der amtlichen Proben wird Ende dieser Woche gerechnet.
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Der BÖLW fordert in seiner Position zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2013, den Ökologischen Landbau als Leitbild einer modernen und nachhaltigen europäischen Landwirtschaft zu etablieren. Die Zahlung öffentlicher Gelder an die Landwirtschaft kann auf Dauer nur gerechtfertigt werden, wenn damit eine nachhaltige Landwirtschaft sicher gestellt wird und die Landwirtschaft Leistungen für die Gesellschaft erbringt.
Seit Jahren verzeichnet der deutsche Bio-Markt ein stetiges Umsatzwachstum. Doch wie sieht die Entwicklung des verbandsgebundenen Öko-Landbaus aus? Wie viele Erzeuger arbeiten ökologisch und wie groß ist ihre bewirtschaftete Fläche? Wie viele Bio-Produkte müssen import werden? Diese und andere Fragen beantwortet der BÖLW zu Jahresbeginn in der Broschüre "Zahlen, Daten, Fakten".

Der Bio-Boom ist ungebrochen: Um 9 % legte 2011 in Deutschland der Umsatz mit Bio-Produkten im Vergleich zum Vorjahr zu. Das gab der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf seiner Bilanzpressekonferenz anlässlich der BioFach, Welt-Leitmesse der Bio-Branche, in Nürnberg bekannt. Der Umsatz wuchs von 6,02 Mrd. Euro im Jahr 2010 auf nun 6,59 Mrd. Euro.

Zum Abschluss der Grünen Woche diskutierte die Bio-Branche am Tag des Ökologischen Landbaus mit der Politik darüber, ob die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) ihren eigenen Ansprüchen genügt. Die geplante Reform der Agrarpolitik für die Zeit nach 2013 ist für den Öko-Landbau und die Entwicklung einer tatsächlich nachhaltigen Landwirtschaft von größter Bedeutung.

Auf der Herbsttagung des BÖLW am 26. Oktober 2011 haben hochkarätige Gastredner aus Wissenschaft, Politik und der Unternehmenspraxis die Möglichkeiten und Potentiale von klimafreundlichen Landnutzungssystemen für den Prozess einer globalen Transformation in Vorträgen und in einer Expertenrunde aufgezeigt und diskutiert.
Am 26. September 2011 fand die öffentliche Beratung der BÖLW-Gentechnik-Petition im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages statt. BÖLW-Vorstandsvorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein forderte die Ausschussmitglieder und Vertreter der Bundesregierung auf, die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen zu stoppen. Damit vertrat er die Stimmen der mehr als 100.000 Menschen, die im Frühjahr die Petition gezeichnet haben.
Hier lesen Sie mehr über die Petition und die öffentliche Beratung der Petition.
"Food Crash: Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr" - davon ist Autor und BÖLW-Vorstandsvorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein überzeugt. Bei der Buchvorstellung in Berlin verdeutlichte er im Gespräch mit Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel, wie es gelingt, die Ernährung der Menschheit zu sichern ohne die Ressourcen aufzubrauchen - und welche politischen und gesellschaftlichen Hebel dafür betätigt werden müssen.
"Food Crash" ist seit dem 12. September 2011 im deutschen Buchhandel erhältlich.
Hier gelangen Sie zu allen Infos zum Buch und zu einer Leseprobe auf den Seiten des Pattloch-Verlages.

Die Nanotechnologie gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Die geringe Größe der Nanopartikel verleiht ihnen Eigenschaften, die viele Produkte revolutionieren könnten. Doch eine neuartige Technologie wirft neue Fragen auf. Für den Bereich der Lebensmittelverarbeitung versucht der BÖLW in einer Stellungnahme das Potential und die Risiken einzuschätzen und Forderungen für eine sichere Verwendung der neuen Technologie abzuleiten.
Stellungnahme des BÖLW zur Verwendung der Nanotechnologie in der Lebensmittelverarbeitung
Der Ökolandbau ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen entspricht allerdings noch nicht dieser Bedeutung. Um dem Ökolandbau einen höheren Stellenwert in der politischen Diskussion und bei der Vergabe von Forschungsmitteln einzuräumen, erarbeiten der BÖLW und die Hochschule Eberswalde (HNEE) mit Unterstützung der Software AG im Projekt IÖLF eine Argumentationsgrundlage für die Interessenvertretung der Ökolandbau-Forschung.
Der BÖLW hat in Zusammenarbeit mit dem Büro für Lebensmittelkunde & Qualität, dem Forschungsinstitut biologischer Landbau (FIBL) sowie dem Berater Ralph Weishaupt einen Leitfaden für Unternehmen zur nachhaltigen Verpackung von Bio-Lebensmitteln entwickelt. Der Leitfaden wurde auf der BioFach 2011 vorgestellt und soll gerade kleinen und mittleren Unternehmen eine Grundlage für die Wahl der richtigen Verpackung bieten.
Der Bio-Markt in Deutschland wächst, die ökologisch bewirtschaftete Fläche übersteigt die Millionengrenze, aber die Nachfrage ist nach wie vor größer als das heimische Angebot an Rohwaren. Wir stellen die aktuellen Entwicklungen der Bio-Branche dar und belegen sie mit Zahlen, Daten und Fakten – ein wichtiges Kompendium für alle, die einen umfassenden Überblick über die Ökologische Lebensmittelwirtschaft gewinnen möchten.
Lesen Sie mehr in unserer Pressemitteilung
Die Menschheit kann nur überleben, wenn sie die Ertragsfähigkeit der Natur dauerhaft erhält. Land- und Lebensmittelwirtschaft müssen daher so gestaltet werden, dass sie den Menschen ernähren, die Erde schützen und respektvoll mit den Tieren als unseren Mitgeschöpfen umgehen. Genau für diese Rahmenbedingungen setzen sich der BÖLW und seine Mitgliedsverbände ein. In unserem neuen Leporello stellen wir Ihnen die zentralen politischen Themen unserer Arbeit und unsere Forderungen vor.
Der BÖLW begrüßt die von EU-Kommissar Ciolos vorgelegten Vorschläge zur Neuausrichtung der Agrarpolitik ab 2014 .Die vorgeschlagene Verknüpfung der Direktzahlungen mit einer klima- und umweltfreundlichen Landwirtschaft ist ohne Alternative. Der BÖLW ist Teil der Plattform Agrarpolitik, die Bundesministerin Aigner mit einem gemeinsamen Positionspapier dazu auffordert, sich für eine neue, am Gemeinwohl orientierte Agrarpolitik stark zu machen.
Unsere Pressemitteilung zu den Vorschlägen der Kommission.
Die Broschüre greift zentrale Fragen rund um Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel auf, gibt kurze wissenschaftlich fundierte Antworten und nennt weiterführende Quellen - ein wichtiges Instrument für die Vorbereitung auf öffentliche Auftritte, für Verkäuferschulungen oder als Nachschlagewerk zum Stand des Wissens.
Lesen Sie jetzt die neuen Antworten zur
Klimawirkung des Öko-Landbaus, zur
Öko-Bilanzierung von Bio-Produkten und zur
ökologischen Biomasse-Erzeugung.
Der Weltagrarbericht fordert einen Wandel in der landwirtschaftlichen Forschung und Praxis, hin zu einer ökologischen, lokal diversifizierten und bäuerlichen Landwirtschaft. Wissenschaftler der Universität Hohenheim haben nun die konkreten Aussagen des Berichts zum Ökologischen Landbau ausgewertet.
Die Ergebnisse des Weltagrarberichts
16.05.2012 |
Auf dem EU-Agrarministertreffen am Dienstag in Brüssel kündigte Ciolos deutliche Abstriche bei seinen Reformplänen an. E...
11.05.2012 |
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fordert, die Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen, dass der Vermittlu...
27.04.2012 |
Die deutschen Öko-Verbände haben eine Position zur Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung für die Geflügelhaltung erarb...