Gemeinsame Presseerklärung

Öko-Feldtage 2017: Rundum gelungener Start!

Die Premiere der Öko-Feldtage war ein voller Erfolg. Mehr als 8.000 Besucher erlebten am 21 und 22. Juni die Innovationskraft und Vielfalt der ökologischen Landwirtschaft auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. Die Highlights der Veranstaltung: Maschinenvorführungen, Neuentwicklungen und Prototypen sowie zahlreiche Demonstrationsparzellen von Ackerbohne bis Zuckerrübe.

Die Hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz eröffnete den Treffpunkt der ökologischen Landwirtschaft. „Die große Zahl der Aussteller und Besucher beweist, dass die Veranstalter die richtige Idee mit dem richtigen Konzept zur richtigen Zeit gehabt haben“, stellte die Ministerin fest und ergänzte: „Auch der Ökolandbau muss bereit sein, an den Entwicklungen in Wissenschaft und Technik teilzuhaben. Genau dabei hilft das neue Format der Öko-Feldtage. Hier können sich die vielfältigen Strukturen, Akteure und Aktivitäten im ökologischen Landbau in Deutschland bündeln und miteinander vernetzen. Hessen ist mit führend im Ökolandbau und deshalb auch stolz, dass bei uns die ersten bundesweiten Öko-Feldtage stattfinden.“

Bei tropischen Temperaturen machten sich über 8.000 Besucherinnen und Besucher auf den Weg nach Frankenhausen um zu sehen, was der ökologische Landbau zu bieten hat –darunter auch zahlreiche Studierende und Auszubildende. „Die Öko-Feldtage sind ein Spiegel für die Stimmung von Aufbruch und Innovation in der gesamten Landwirtschaft“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW, dem Schirmherrn der Öko-Feldtage. „Bio-Bauern und solche, die es noch werden wollen, haben hier eine Fülle von Ideen für ihre tägliche Arbeit bekommen. Der Erfolg der Öko- Feldtage strahlt auch in die Politik und den konventionellen Landbau aus.“

„Das Konzept ging voll auf, die Stimmung an beiden Tagen war toll, das Konzert in der Mittsommernacht begeisterte Jung und Alt: Die Öko-Feldtage sind eine neue Plattform, auf der konzentriertes Wissen zwischen Praxis und Forschung geteilt und die Leistungen des Ökolandbaus gewürdigt werden. Gleichzeitig geht der Blick nach vorne, um die aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, Öko-Züchtungen und Tierwohl anzupacken“, resümiert Carsten Veller vom FIBL nach der Veranstaltung.

Besonders groß waren die Besucherzahlen bei den Maschinenvorführungen und bei den Neuentwicklungen: Hier verbinden sich moderne Technik und traditionelles Wissen. Elf kamera- und GPS-geführte Hacken standen im Fokus des Interesses. Ein weiteres Highlight der Feldtage waren die zahlreichen Demoparzellen der Aussteller und die Landessortenversuche zu Ackerbohne, Weizen, Mais und Kartoffeln. „Nicht mehr beizen beim Mais und weniger spritzen beim Weizen“, ist der Kommentar von Landwirt Karsten Meyer aus Niedersachsen, der mit dem Gedanken spielt, seinen Betrieb umzustellen. „Auf dem Weg dorthin haben mich die Öko-Feldtage ein Stück vorangebracht“.

Fotos von den Versuchsflächen und dem Veranstaltungsort finden Sie als Download zum freien Abdruck unter Angabe der Quelle auf unserer Webseite im Pressebereich: www.oeko-feldtage.de/presse/ Öko-Feldtage auf Facebook: www.facebook.com/OekoFeldtage/