Zum Inhalt springen
EU-Agrarpolitik_Reform2020_BÖLW_Nachhaltigkeitsmodell.png
  • Service
  • Mediathek
  • Position
Position

Starke Höfe, gesunde Umwelt, lebendige Dörfer: Für eine zukunftsfähige Gemeinsame Agrarpolitik der EU

Das BÖLW-Nachhaltigkeitsmodell für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Berlin, 07.07.2017. Das mit diesem Papier vorgeschlagene Nachhaltigkeitsmodell zeigt einen Weg auf, mit dem die Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) zukünftig effektiv Umwelt- und Klimaziele erreicht, eine Vielfalt landwirtschaftlicher Strukturen fördert und damit die Akzeptanz der Landwirtschaft in der Gesellschaft wirksam stärkt. Dafür muss öffentliches Geld konsequent und vor allem nachweisbar für öffentliche Leistungen verwendet werden. Die öffentlichen Leistungen, die die Landwirtschaft erbringen kann, bspw. sauberes Trinkwasser, gesunder Boden oder Artenvielfalt, werden von der Gesellschaft zwar gewollt, aktuell jedoch weder über den Markt noch über die GAP direkt honoriert. Momentan ist es daher unattraktiv landwirtschaftliche Betriebe stärker auf diese Nachhaltigkeitsleistungen auszurichten. Dieses Defizit kann durch das hier vorgeschlagene Nachhaltigkeitsmodell für eine zukunftsfähige Agrarpolitik beseitigt werden.

Das Nachhaltigkeitsmodell funktioniert durch folgende Basiselemente:

Entgelt für Umwelt, Klima, Tier (EUKT): Mit dem EUKT wird durch eine leistungsorientierte Honorierung sichergestellt, dass mit der GAP wichtige Nachhaltigkeitsziele erreicht und die Höfe in ihrer Entwicklung wirksam hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft unterstützt werden.

Nachhaltige Basisprämie: Mit einer an sozioökonomische Aspekte gebundenen Basisprämie wird u.a. die Junglandwirteförderung und die verstärkte Förderung der ersten Hektare gewährleistet.

Gerechte Kofinazierung: Mit einem verbesserten Modell zur Kofinanzierung wird ein effizienter Einsatz der EU-Agrarmittel sichergestellt.

Mittelkonkurrenz ausschalten: Eine klare Trennung zwischen dem Etat zur Förderung ländlicher Räume und dem Etat für die Landwirtschaft wird eine Mittelkonkurrenz vermieden und gewährleistet, dass Agrargelder auch wirklich bei den Landwirten ankommen.

Lesen Sie in dem gesamten Papier (PDF, 20 Seiten, 1 MB) wie genau das Nachhaltigkeitsmodell durch seine hohe Anschlussfähigkeit an die aktuelle GAP realisiert werden kann.

Zurück

Ihr Kontakt zum BÖLW

Peter Röhrig
Geschäftsführer

 +49 30 28482-300
info[at]boelw.de