Gemeinsam schaffen wir Zukunft

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland. [mehr]

 

EU-Agrarkommissiar Hogan torpediert neues Bio-Recht

BÖLW Hogan Revision Öko-Verordnung

Anstatt den aktuellen Trilogprozess bei der Revision der EU-Öko-Verordnung zu moderieren, mischt sich die Kommission weiter mit untauglichen Vorschlägen in die Verhandlungen ein. Dem Vernehmen plant Hogan die Bio-Kontrolle abschaffen, indem Bio-Betriebe künftig nicht mehr zertifiziert werden sollen. Die starre Haltung des Agrarkommissars verhindert Wachstum und Beschäftigung in Europa und die Versorgung mit heimischen Bio-Produkten.

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Bio-Bauern arbeiten ohne Glyphosat

25.000 Bio-Betriebe und eine große Zahl konventioneller Bauern in Deutschland zeigen, wie Pflanzenschutz ohne Glyphosat funktioniert. Am 19. Mai stimmen die EU-Mitgliedsstaaten über die Zulassung von Glyphosat ab. Das Umweltministerium verweigert die Zustimmung, Agrarminister Christian Schmidt befürwortet Glyphosat. Wie Deutschland abstimmt, kann in Brüssel entscheidend sein.

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Milchmenge senken mit extensiver Fütterung

Foto: http://klostersee.org/milchkuhe/kuhsommer/

Weniger ist mehr – für Bauern, Tiere und Umwelt: Bio-Milchvieh hat viel Heu und Gras und weniger Kraftfutter im Trog. Mit dem Diskussionsbeitrag „Weniger Milch, mehr Qualität, mehr Einkommen: Extensivierung als Schlüssel zur Lösung der Milchkrise“ legt der BÖLW einen konkreten Vorschlag für eine nachhaltige Lösung der Überschussproduktion vor, die aktuell zu schlechten Preisen, Umweltschäden und Tierleid führt.

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CRISPR-Cas: BÖLW-Position zu neuartigen Gentechnik-Methoden

Neuartige Gentechnik-Methoden müssen reguliert werden Foto: BÖLW, J. Moewius

Was Gentechnik ist, muss entsprechend geprüft, zugelassen und gekennzeichnet werden. Aber obwohl sich neuartige Verfahren wie CRISPR-Cas oder Genome Editing deutlich von herkömmlicher Züchtung unterscheiden, weil sie direkt das Erbgut manipulieren, findet nach derzeitiger Rechtslage keinerlei Regulierung statt. Keine Regulierung ist jedoch eine Entscheidung gegen das Vorsorgeprinzip. Das Gentechnikrecht muss angewendet werden.

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Regenerativer Ökolandbau gegen die Klimakrise

Wer den Klimawandel bremsen will, muss Landwirtschaft auf regenerative Systeme umbauen. Ökolandbau ist regenerative Landwirtschaft.

Die Weltgemeinschaft hat sich auf einen Klimavertrag geeinigt. Klar ist: Wer den Klimakrise bekämpfen will, muss Landwirtschaft auf regenerative, ökologische Systeme umbauen. Der Schlüssel zur Kohlenstoffspeicherung liegt in lebendigen Böden. Je größer der Humusanteil im Boden, desto mehr Kohlenstoff kann im Boden festgesetzt und gespeichert werden. Bio-Bauern weltweit setzen auf Humusaufbau und Bodenfruchtbarkeit.

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Zur Studie "Regeneration von Böden und Ökosystemen"

Zahlen, Daten, Fakten: Die Bio-Branche 2016

2015 wuchs der deutsche Bio-Markt zweistellig, auch die Öko-Flächen legten wieder kräftiger zu. Lesen Sie mehr zur Entwicklung der Bio-Branche im in der Broschüre des BÖLW, die auf der BIOFACH vorgestellt wurde.

Der deutsche Bio-Markt erreichte 2015 ein Umsatzplus von 4,8 % und ein Marktvolumen von insgesamt 8,62 Mrd. Euro. Die deutsche Öko-Fläche wuchs 2015 um rund 30.000 ha auf 1.077.950 ha, was einem Plus von 2,9 % gegenüber 2014 entspricht.

Welche Entwicklungen es am Bio-Markt 2015 sonst noch gab, lesen Sie in "Zahlen, Daten, Fakten - Die Bio-Branche 2016".

Zur aktuellen Branchenentwicklung

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Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel: 28 Antworten

Die 4. Auflage der „Bio-Argumente“ wurde komplett überarbeitet; Texte sowie Quellen und weiterführende Links vollständig aktualisiert.

Wer definiert, was Bio ist? Ist in Bio drin, wo Bio drauf steht? Wie werden Bio-Tiere gehalten? Was bringt der Öko-Landbau für die Umwelt? Und ist Bio auch wirklich öko? Diese und viele weitere Fragen rund um Öko-Landbau beantwortet die BÖLW-Broschüre "Bio-Argumente" kurz und dennoch fundiert. Neben der Darstellung der besonderen Leistungen der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft werden ebenso ihre Herausforderungen und Entwicklungspotenziale benannt.

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TTIP: Transatlantische Partnerschaft geht anders

Foto: obs/Campact e.V./Jakob Huber

Die geplante "Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft" (TTIP) zwischen EU und USA darf nicht auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards, Subsidiarität und kultureller Vielfalt gehen. Darin ist sich die Mehrzahl von Mitgliedern des TTIP-Beirates von Wirtschaftminister Sigmar Gabriel einig. Für den BÖLW ist klar: Handel ja, Abschaffen europäischer Ernährungskultur nein.

Zum Papier des TTIP-Beirat und zum Videomitschnitt der Pressekonferenz

Zur BÖLW-Position zu TTIP

| Verhandlungen in Brüssel zum neuen Bio-Recht stecken fest

| Diskussionsbeitrag „Weniger Milch, mehr Qualität, mehr Einkommen: Extensivierung als Schlüssel zur Lösung der Milchkrise“

| Hunderte Veranstaltungen und Forschungsbedarf jetzt bequem online finden

| Statement zum Tag der Artenvielfalt am 22. Mai 2016

| Kaum Fortschritte in Trilog-Verhandlungen / Kommission zieht rote Linien anstatt zu vermitteln

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