Gemeinsam schaffen wir Zukunft

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland. [mehr]

 

15 Jahre Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

  • Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern

    Zum Jubiläum des BÖLW e.V. sage ich allen Mitgliedern herzlichen Dank für die große Leistungsbereitschaft. Als Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland setzt er auf allen Stufen der Wertschöpfungskette an.Zur weiteren Entwicklung des ökologischen Landbaus wünsche ich dem BÖLW e.V. auch in Zukunft intelligente Konzepte sowie eine kooperative Zusammenarbeit mit allen Akteuren.

  • Christopher Stopes, IFOAM EU President

    On behalf of the European organic movement, I’d like to congratulate BÖLW on their 15th anniversary. Their tireless work has secured a place for organic on consumers’ tables, in Germany’s fields, stores, shopping baskets and politics. Keep up the good work!

  • Friedrich Ostendorff,
    agrarpolitischer Sprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Angesichts der lähmenden Agrarpolitik von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der trotz stürmischer Zeiten nichts umsetzt und wenn, dann nur fehlerhaft, ist die Existenz des BÖLW eine zukunftsweisende Unterstützung für meine politische Arbeit.

  • André Leu, President IFOAM – Organics International

    I want to congratulate you on your 15th Birthday. BÖLW is truly a leader in the German and EU organic community. You are constantly promoting organic practices and freely sharing your experience with others. I wish everybody the best for this important birthday.

  • Kirsten Tackmann,
    agrarpolitische Sprecherin DIE LINKE

    Der BÖLW ist mit 15 mitten in der Pubertät. Eine Zeit der Selbstfindung, der Weichenstellungen, der Lösung von den Eltern und des Aufbruchs zu neuen Horizonten. Möge die Politik nicht im Wege stehen!

  • Alexander Hissting, Geschäftsführer
    Verband Lebensmittel ohne Gentechnik

    Auch die konventionelle, gentechnikfrei produzierende Wirtschaft ist auf einen so professionellen, tatkräftigen und kooperativen Verband wie den BÖLW angewiesen. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

  • Christian Meyer, Agrarminister Niedersachsen

    Ich wünsche dem BÖLW als wichtige Vertretung der ökologischen Agrarwende eine kräftige, kritische Stimme und Wahrnehmung in der Politik. Bio ist keine Nische, sondern die Landwirtschaft der Zukunft. Nur eine umwelt- und tierwohlorientierte Landwirtschaft in bäuerlichen, gesellschaftlich akzeptierten Strukturen kann das überlebensfähige Agrarmodell für unseren Planeten sein.

  • Florian Schöne,
    Generalsekretär Deutscher Naturschutzring

    Der BÖLW hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem zentralen Akteur für die Interessen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft entwickelt. Wir hoffen, dass ihr euch weiterhin kritisch und engagiert in die politischen Debatten einbringt!

  • Stephan Nießner, Präsident Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde

    Der BLL als Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft gratuliert dem BÖLW zum 15. Geburtstag und freut sich auf die Fortsetzung des konstruktiv-kritischen Dialogs in den kommenden Jahren.

  • Ute Vogt,
    Stellv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

    Ökologische Lebensmittel haben dank der Arbeit des BÖLW in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz gefunden. Sie haben es geschafft, Ökoprodukte aus dem Nischendasein zu führen. Herzlichen Glückwunsch.

  • Dr. Georg F. Backhaus, Präsident Julius Kühn-Institut

    Das Julius Kühn-Institut (JKI) gratuliert dem BÖLW herzlich zu seinem Jubiläum! Der Ökolandbau ist im Aufschwung, und wir unterstützen auch künftig gern die Entwicklung nachhaltiger Konzepte für gesunde und zukunftsfähige Kulturpflanzen.

  • Robert Hermanowski,
    Geschäftsführer FIBL Deutschland

    Arbeit in Dachverbänden ist extrem anstrengend, Jahre dort sollten wie Hundejahre gewertet werden, als Faustzahl mal Sieben. Dementsprechend ist der BÖLW schon 105, ein stolzes Alter! Macht weiter so!!

  • Dr. h. c. Cornelia Füllkrug-Weitzel,
    Präsidentin Brot für die Welt

    Die ökologische Landwirtschaft ist der Schlüssel zur Sicherung der Welternährung. Der BÖLW ist seit 15 Jahren ein Wegbereiter für die Wende zu einer zukunftsfähigen Agrar- und Ernährungswirtschaft – und ein wichtiger Mitstreiter im Kampf gegen den weltweiten Hunger.

  • Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer Misereor

    Der BÖLW und MISEREOR fordern seit 2008, dass wir zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und um Sorge für das gemeinsame Haus zu tragen, auf bio, ökologisch und sozialverträglich setzen müssen. Unsere gemeinsame Stimme findet immer mehr Widerhall.

  • Prof. Dr. Rainer Grießhammer,
    Mitglied der Geschäftsführung des Öko-Instituts

    Ökologische Ziele auszurufen ist einfach. Dazu Unternehmen und einen Verband zu gründen und erfolgreich zu führen, und das in einem politischen und marktlichen Umfeld, das die konventionellen Unternehmen bevorzugt, ist die wirkliche Herausforderung. Zum Jubiläum gratulieren wir ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.

  • Oliver Krischer, Stellv. Fraktionsvorsitzender Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    BÖLW ist seit 15 Jahren die starke Stimme für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft. Ich gratuliere und wünsche mir, dass dies die kommenden Jahren so bleibt und wir gemeinsam die Agrarwende weiter voranbringen.

  • Klaus Müller,
    Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband

    Alles Gute zum Jubiläum! Wir hoffen, dass sich der BÖLW auch in Zukunft gemeinsam mit der Biolandwirtschaft für den Wunsch vieler Verbraucher nach mehr Tierwohl und Bio-Sorten stark macht.

  • Marlehn Thieme,
    Präsidentin Deutscher Nachhaltigkeitsrat

    15 Jahre BÖLW das steht für 15 Jahre Ökolandbau und zeigt auf, wie eine volkswirtschaftlich sinnvolle und ressourcenschonende Landbewirtschaftung funktioniert und wie diese auf allen Ebenen der Nachhaltigkeit wirken kann.

  • Christian Schmidt,
    Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung

    Die ökologische Lebensmittelwirtschaft ist eine Zukunftsbranche in Deutschland und Europa. Der BÖLW setzt sich mit großem Engagement ein, das Potenzial des Ökolandbaus nicht ungenutzt zu lassen. Dafür mein Dank und meine Anerkennung! Mein Ziel ist Ökolandbau auf 20 Prozent der Flächen in Deutschland. Dafür hoffe ich auch weiterhin auf konstruktive Impulse des BÖLW.

  • Thomas Schröder,
    Präsident Deutscher Tierschutzbund

    Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist ein wertvoller Partner, wenn es darum geht, auch den Tierschutz voranzubringen. Wir gratulieren zum 15-jährigen Bestehen! Wir wünschen uns, dass die gemeinsame Arbeit in den kommenden Jahren noch vertieft werden kann, auch im Hinblick auf unser Tierschutzlabel, um für die Tiere und die Landwirte weitere Verbesserungen zu erreichen. Eine nötige Agrarwende geht nur gemeinsam mit ökologischer Bewirtschaftung.

  • Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident
    Bundesanstalt Landwirtschaft und Ernährung

    Wir sind zeitgleich gestartet: Der BÖLW und kurz zuvor das BÖL(N). Seitdem haben wir viele Felder beackert, in Vielfalt ausgesät und geerntet. Die BLE freut sich darauf, mit Ihnen die Zukunft des Öko-Landbaus weiter nachhaltig zu gestalten.

  • Folkhard Isermeyer, Präsident Thünen Institut

    Starke Forschung für eine starke Biobranche: Kaum ein Wirtschaftsverband setzt sich so vehement für die Stärkung der wissenschaftlichen Grundlagen seines Sektors ein. Stark, BÖLW! Alles Gute für die Zukunft!

  • Gitta Connemann,
    stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

    Miteinander statt gegeneinander. Der BÖLW ist die Stimme der Biolebensmittelwirtschaft. Eine gute Zukunft für den ländlichen Raum und unsere bäuerlichen Familienbetriebe – das ist unser gemeinsames Ziel.

  • Maria Krautzberger,
    Präsidentin des Umweltbundesamtes

    Ich wünsche dem BÖWL auch für die nächsten Jahre einen langen Atem bei der wichtigen Aufgabe, den Ökolandbau zu stärken und die konventionelle Landwirtschaft umweltgerechter zu machen.

  • Martin Rücker, Geschäftsführer Foodwatch

    Die Vorteile von Bio betonen, darauf versteht sich der BÖLW seit 15 Jahren. Noch mehr über die Schwächen sprechen, politisch eine Vorreiterrolle einnehmen – das wäre unser Wunsch für die nächsten 15.

  • Hans-Georg von der Marwitz, MdB CDU

    Der BÖLW ist ein Schwergewicht in Berlin und in Brüssel geworden. Und er fordert eine Agenda für die Ökoforschung. Grosse Aufgaben aber bleiben: Der Ökolandbau des 21. Jahrhunderts nimmt erst Form an.

  • Olaf Tschimpke, NABU-Präsident

    Wir nehmen den BÖLW als wichtigen Akteur im Bereich nachhaltige Lebensmittelwirtschaft wahr, der mit seiner Arbeit auch insbesondere einen wertvollen Beitrag zu einer naturverträglichen Agrarpolitik leistet.

  • Martin Weyand,
    Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

    Unsere Wasserressourcen leiden vielerorts unter der industriellen Landwirtschaft. Wie der BÖLW setzt sich deshalb auch die Wasserwirtschaft für eine gewässer- und umweltverträgliche Landwirtschaft ein. Wir wünschen dem BÖLW auch in den kommenden Jahren viel Erfolg bei seinem so wichtigen Engagement für den ökologischen Landbau.

  • Harald Ebner, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    15 Jahre BÖLW zeigen: Bio ist ein Erfolgsrezept und wird weiter wachsen. Nicht mal Schwarz-Gelb und GroKo konnten das verhindern. Aber die wahre Bio-Zukunft ist Grün. Auf gute Zusammenarbeit!

  • Beate Jessel,
    Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz

    Herzliche Glückwünsche an den BÖLW zum Jubiläum und weiterhin viel Erfolg bei der Vertretung von Positionen und Zielen, die helfen den Schutz der biologischen Vielfalt umfassend in die Agrarpolitik zu integrieren.

  • Joachim Rukwied,
    Präsident des Deutschen Bauernverband

    Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und zu 15 Jahren erfolgreicher Arbeit. Gemeinsames Handeln von Bauern, Verarbeitern und Händlern ist Ihre Erfolgsgeschichte und bietet die Chance, unsere Branche nachhaltig, wettbewerbsfähig und marktorientiert weiterzuentwickeln.

  • Urs Niggli,
    Forschungsinstitut für biologischen Landbau

    Der ökologische Landbau hat nicht zuletzt dank des BÖLWs eine sehr erfolgreiche Entwicklung genommen. Auch für die Zukunft gilt es, gemeinsam die Branche in Deutschland und europaweit zu stärken und auszubauen.

  • Prof. Dr. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender

    Wer wie die Ökobäuer*innen in Kreisläufen denkt, wird häufig Erster sein und immer Gewinner für Mensch und Natur. Wir danken für 15 Jahre gemeinsame Arbeit für die Durchsetzung der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft und damit für mehr bäuerlichen Ökolandbau und handwerkliche Verarbeitung ihrer Produkte.

  • Rita Hagl-Kehl, MdB SPD

    Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! BÖLW hat in den letzten 15 Jahren eine Menge für die Entwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland getan! Vielen Dank dafür sowie für die konstruktive Zusammenarbeit!

  • Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vielen Dank für den Einsatz in den letzten fünfzehn Jahren. Der BÖLW ist unverzichtbarer Partner unseres Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“ mit dem Ziel die Öko-Produktion in Bayern zu verdoppeln. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

EU-Agrarpolitik ab 2020: BÖLW Nachhaltigkeitsmodell für starke Höfe, gesunde Umwelt und lebendige Dörfer

BÖLW Nachhaltigkeitsmodell

Die aktuelle Gemeinsame Agrarpolitik in der EU (GAP) erreicht die gewünschten gesellschaftlichen Ziele nicht. Daher braucht es eine neue Vereinbarung zwischen Landwirten und den Bürgern, die dafür sorgt, dass öffentliche Gelder tatsächlich für öffentliche Leistungen verwendet werden. Für den Umbau der GAP hat der BÖLW hat das Nachhaltigkeitsmodell erarbeitet - für starke Höfe, gesunde Umwelt und lebendige Dörfer.

 

Zur BÖLW-Pressemitteilung

Zum BÖLW Nachhaltigkeitsmodell

Öko-Verordnung: Trilogpartner einigen sich auf Abstimmungsvorlage

EU-Agrarkommissar Phil Hogan blockiert den Erfolg der Revision der EU-Öko-Verordnung

Seit über drei Jahren wird in Brüssel ein neues Bio-Recht verhandelt. Beim Trilog am 28. Juni haben sich die Verhandler auf eine Abstimmungsvorlage geeinigt. Der BÖLW sieht keine Verbesserungen zum bestehenden Öko-Recht. Erforderlich für den Abschluss des Revisionsverfahrens ist nun die Abstimmung in Agrarrat und EU-Parlament. Die nächste Sitzung des Agrarrates wird Mitte Juli stattfinden.

 

Zur aktuellen BÖLW-PM

Ein voller Erfolg: 1. Bundesweite Öko-Feldtage

Bio stand im Mittelpunkt auf den erfolgreichen 1. bundesweiten Öko-Feldtagen auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. Der Einladung zu dem Treffpunkt des Ökolandbaus von Landwirten für Landwirten mit 280 Ausstellern, Maschinenvorführungen, Feldversuchen, Fachforen, Party, Bio-Köstlichkeiten folgten über 8000 Besucher und informierten bzw. diskutierten die neuesten Bio-Innovationen und vielfältigen -Themen!

Zur gemeinsamen Pressemeldung

Zur kurzen Doku auf der Feldtags-Webseite

Zahlen, Daten, Fakten - Die Bio-Branche 2017

Die deutsche Öko-Fläche wuchs 2016 um rund 90.000 ha auf 1.185.471 ha, was einem Plus von 8,9 % gegenüber 2015 entspricht. Der deutsche Bio-Markt erreichte 2016 ein Umsatzplus von 9,9 % und ein Marktvolumen von insgesamt 9,48 Mrd. Euro. Welche Entwicklungen es am Bio-Markt 2016 sonst noch gab, lesen Sie in der Broschüre "Zahlen, Daten, Fakten - Die Bio-Branche 2017".

Zur BÖLW-Broschüre

Zur BÖLW-Pressemitteilung

BÖLW stellt Grundsatzpapier zur Bundestagswahl 2017 vor

Bio zeigt erfolgreich, wie Land- und Ernährungswirtschaft nachhaltig funktioniert. Es ist an jetzt an der Politik, besonders nachhaltig wirtschaftenden Bauern und Lebensmittelunternehmern einen fairen Rahmen zu geben. Der BÖLW stellt in seinem Grundsatzpapier zur Bundestagswahl "Mit Bio Wertschöpfung steigern und Nachhaltigkeitsziele erreichen" vor, wie der Umbau Richtung Öko gelingen kann.

Zum BÖLW-Grundsatzpapier

Warum Bio drin ist, wo Bio draufsteht

Bio-Legehennen im Grünauslauf, Foto: European Commission

Egal ob Bio im Regal des Bio-Ladens, des Discounters, Reformhauses oder der Tankstelle steht, aus Brandenburg oder Burundi kommt: Wo Bio draufsteht, ist Bio drin. Denn Bio ist ein gesetzlicher Standard, mit dem festgelegt ist, wie Bio produziert, gelabelt und kontrolliert wird. Was Bio ausmacht, wie genau Öko-Kontrolle funktioniert, wo Bio-Ware herkommt und was die wichtigsten Bio-Regeln sind, lesen Sie in der Info.

Zur BÖLW-Info

EU-Agrargeld in Umwelt-, Klima- und Tierschutz investieren

Für Umwelt-, Klima- und Tierschutz in der Landwirtschaft fehlt das Geld - aktuell kann sogar weniger investiert werden als vor der letzten EU-Agrarreform. BÖLW, BDEW, Greenpeace, NABU und WWF fordern die Bundesregierung auf, 15 Prozent der EU-Agrarsubventionen von der allgemeinen Flächenförderung  in den Topf für Umwelt, Tier- und Klimaschutz umzuschichten. Bisher nutzt Deutschland diesen Spielraum nicht aus und widmet nur 4,5 Prozent der Agrargelder um. 

Zum Verbändepapier

Zur gemeinsamen Pressemitteilung

Gentechnik-Anbauverbote bundesweit ermöglichen

Gentechnik-Anbauverbote bundesweit ermöglichen (Bild: Protest in Berlin, BÖLW)

Am 2. November hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für Gentechnik-Anbauverbote von Landwirtschaftsminister Schmidt gebilligt - und das, obwohl der Entwurf von zehn Bundesländern, dem Bauernverband und anderen Organisationen scharf kritisiert wurde. Kommt das Gesetz wie entworfen, ist ein Flickenteppich aus Länderregelungen wahrscheinlich, da die Hürden für ein bundesweites, rechtsicheres Verbot unnötig hoch sind.


Zu BÖLW-Pressemeldung

Zur BÖLW-Stellungnahme

CRISPR-Cas: BÖLW-Position zu neuartigen Gentechnik-Methoden

Neuartige Gentechnik-Methoden müssen reguliert werden Foto: BÖLW, J. Moewius

Was Gentechnik ist, muss entsprechend geprüft, zugelassen und gekennzeichnet werden. Aber obwohl sich neuartige Verfahren wie CRISPR-Cas oder Genome Editing deutlich von herkömmlicher Züchtung unterscheiden, weil sie direkt das Erbgut manipulieren, findet nach derzeitiger Rechtslage keinerlei Regulierung statt. Keine Regulierung ist jedoch eine Entscheidung gegen das Vorsorgeprinzip. Das Gentechnikrecht muss angewendet werden.

Zur BÖLW-Position

Zur BÖLW-Info zu CRISPR-Cas

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