Willkommen auf den Internetseiten des BÖLW. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland. [mehr]
Gemeinsam mit 10 Preisträgern des Alternativen Nobelpreises über die Zukunft der (Land-)Wirtschaft und die Rolle des Öko-Landbaus diskutieren? Möglich wird dies auf der von IFOAM und Collabora organisierten Konferenz am 16. September in Bonn. Die Konferenzteilnehmer haben die Möglichkeit, in direkten Austausch mit den Preisträgern, "Zukunftsmachern" und Wegbereitern einflussreicher sozialer Bewegungen zu treten.
Mehr Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.

BÖLW und NürnbergMesse arbeiten künftig bei der Weltleitmesse BioFach noch enger zusammen. Der BÖLW übernimmt dabei als nationaler ideeller Träger eine Gastgeberfunktion gegenüber der internationalen Bio-Branche und allen Gästen dieser internationalen Fachmesse. Schirmherr der Weltleitmesse BioFach bleibt die IFOAM, der Weltdachverband der ökologischen Anbauverbände. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der BioFach.
Unsere Pressemitteilung finden Sie
hier.

Die ZDF Sendung Abenteuer Wissen widmet sich dem "Bio-Mythos" und der Frage, ob "Öko wirklich besser" ist. Zu dem um Sachlichkeit bemühten Beitrag möchte der BÖLW einige fachliche Anmerkungen machen, da die Darstellung an manchen Stellen falsch ist.
Die Herausforderungen für die Land- und Ernährungswirtschaft sind gewaltig: Das Recht auf Nahrung muss gesichert und die Belastbarkeitsgrenzen ökologischer Systeme eingehalten werden. Das grundlegende Prinzip des Öko-Landbaus ist es, innerhalb dieser Grenzen zu wirtschaften. Forschung zum Öko-Landbau leistet deshalb wegweisende Beiträge für eine nachhaltige Landwirtschaft. Das Potenzial und die Bedeutung der Öko-Forschung für Innovationen in der Landwirtschaft und zur Sicherung der Ernährung wird hier dargestellt:
Positionspapier des BÖLW zur Agrarforschung
Der aktuelle „Bio-Check“ der Stiftung Warentest beleuchtet Bio-Lebensmittel sehr punktuell, leitet daraus aber das Gesamturteil ab: Bio ist nicht besser. Wird der Gesundheitsbegriff jedoch weiter gefasst sowie Umwelt- und Tierschutz in die Bewertung einbezogen, ist Bio klar im Vorteil. Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung des BÖLW sowie in der Information des Bund Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel (BNN).
Überschrittene Dioxin-Grenzwerte bei Bio-Eiern verunsichern die Verbraucher. In den Medien wurde der Fall oft aufgegriffen, aber nicht alles, was dort dazu gesagt wurde, ist korrekt. Zudem wurden an keiner Stelle die Eintragsquellen des Dioxins thematisiert. Der BÖLW möchte mit einer Zusammenfassung den aktuellen Kenntnisstand darstellen.
Eine an den gesellschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft ausgerichtete Agrarpolitik: Das soll das Leitbild für die anstehende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU sein. Der BÖLW ist Teil der Verbände-Plattform, die mit einem nun veröffentlichten Positionspapier Bundesministerin Aigner dazu auffordern, ihr „Weiter so“ zurückzuziehen und sich stattdessen für eine am Gemeinwohl orientierte GAP stark zu machen.
Das Positionspapier der Verbände-Plattform finden Sie
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Eine gemeinsame Pressemitteilung finden Sie
hier.
Die Änderungsverordnung zum neuen EU-Logo ist am 31.3.10 im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden. Sie gilt ab 1. Juli 2010 für alle Neuprodukte. Für Altprodukte und Verpackungsmaterial gibt es Übergangsfristen. Neben dem neuen EU-Bio-Logo gibt es weitere Änderungen bei der Kennzeichnung von Bio-Produkten: eine neue Herkunftskennzeichnung und Änderungen bei der Codenummer.
Die neue Verordnung (271/2010) finden Sie
hier.
Auf der
Seite der Kommission finden Sie ein Gestaltungshandbuch und Vorlagen für das neue Logo.
Das Traineeprogramm bildet fachlich qualifizierte Nachwuchskräfte für die Ökologische Lebensmittelwirtschaft aus. Unternehmen bieten Hochschulabsolventen die Möglichkeit einer einjährigen Ausbildung im Betrieb und können so engagierte Mitarbeiter gewinnen. Koordiniert wird das Programm von der Stiftung Ökologie & Landbau und ihren Partnern: BÖLW, Aoel, BNN, KdK. Das Traineeprogramm wird im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau durchgeführt.
Im November 2010 beginnt die neue Ausbildungsphase: Informationen für die Bewerbung, als Unternehmen oder Hochschulabsolvent, erhalten Sie
hier.
Anschaulich und detailliert stellt die Broschüre die aktuellen Entwicklungen der Bio-Branche dar und belegt diese mit Zahlen, Daten und Fakten – ein wichtiges Instrumentarium für alle, die einen umfassenden und raschen Überblick über die Ökologische Lebensmittelwirtschaft in Deutschland gewinnen möchten.
Zum zehnten Mal wurde in diesem Jahr der Förderpreis Ökologischer Landbau verliehen. Die Preisträger machen immer wieder aufs Neue deutlich, welche Vielfalt, Kreativität und Innovationskraft in den Betrieben des Ökologischen Landbaus steckt. Eingebettet war die Preisverleihung in den „Tag des Ökologischen Landbaus“, der dieses Potenzial auf einer übergeordneten Ebene thematisierte.
Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie
hier.
Der verbandsgebundene Öko-Landbau und der Bio-Fachhandel sind die tragenden Säulen des Bio-Marktes und wachsen stabil weiter. Die Zahl der Betriebe nahm um 6,0 % auf 11.030 Betriebe und die Anbaufläche um 5,2 % auf insgesamt 653.339 ha zu. Der Fachhandel wuchs 2009 um ca. 4 % und vergrößerte seinen Anteil am gesamten Bio-Markt. Diese und weitere Zahlen veröffentlichte der BÖLW auf seiner Bilanzpressekonferenz im Rahmen der IGW.
Hier finden Sie unsere Pressemitteilung.
Hier finden Sie die gesamte Präsentation.
Hier finden Sie einen Hörfunkbeitrag im Deutschlandfunk zur Pressekonferenz
Die BÖLW-Herbsttagung, die sich der Herausforderung der zukünftigen Wassernutzung in der Landwirtschaft stellte, zeigte deutlich: Die Nutzung ökologischer Anbaumethoden ist von zentraler Bedeutung, um eine ausreichende Wasserversorgung zur Ernährung der Weltbevölkerung sicher zu stellen. Agrarforschung und -politik müssen einen Paradigmenwechsel vollziehen und die Ressourcen-Effizienz des Ökolandbaus anerkennen. Denn in den Ländern des Südens ist dieser nicht nur die ertragsstärkere, sondern auch die ertragsstabilere Lösung.
Der Weltagrarbericht fordert einen Wandel in der landwirtschaftlichen Forschung und Praxis, hin zu einer ökologischen, lokal diversifizierten und bäuerlichen Landwirtschaft. Wissenschaftler der Universität Hohenheim haben nun die konkreten Aussagen des Berichts zum Ökologischen Landbau ausgewertet.
Die Ergebnisse des Weltagrarberichts
Eine von Deutsche Bank Research veröffentlichte Studie sieht in einer an ökologischen Kriterien orientierten Landwirtschaft den Schlüssel, um die Menschheit ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen. Explizit hebt sie die Bedeutung des Ökologischen Landbaus für Afrika hervor. Die Studie steht der Agro-Gentechnik kritisch gegenüber und spricht sich gegen Patente in der Landwirtschaft aus. Ebenso plädiert sie für eine gerechtere Welthandelsordnung.
Die Broschüre greift zentrale Fragen rund um Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel auf, gibt kurze wissenschaftlich fundierte Antworten und nennt weiterführende Quellen - ein wichtiges Instrument für die Vorbereitung auf öffentliche Auftritte, für Verkäuferschulungen oder als Nachschlagewerk zum Stand des Wissens.
Lesen Sie jetzt die neuen Antworten zur
Klimawirkung des Öko-Landbaus, zur
Öko-Bilanzierung von Bio-Produkten und zur
ökologischen Biomasse-Erzeugung.
Das Projekt „Quality Low Input Food“, eine der größten Forschungsinitiativen zur ökologischen Lebensmittelwirtschaft, zeigt neue beeindruckende Erkenntnisse: die Forschungsergebnisse bestätigen die hohe Qualität und Sicherheit von Bio-Produkten und untermauern deren positive Gesundheitswirkungen. Vor allem die organische Düngung erhöht die Gehalte an gesundheitsfördernden Pflanzeninhaltsstoffen und führt zur Steigerung der pflanzlichen Abwehrkräfte. Weitere Projektergebnisse auf:
Bei der Wahl der richtigen Verpackung spielen viele Kriterien eine Rolle. Gerade Bio-Lebensmittel haben einen besonderen Anspruch an die ökologischen und sicherheitsrelevanten Eigenschaften der Verpackung. Um die Bewertung von Verpackungen zu erleichtern, erstellt der BÖLW in Kooperation mit dem Büro für Lebensmittelkunde und Qualität, dem FIBL Schweiz, FIBL Deutschland und Ralph Weishaupt einen Leitfaden für die Verpackung von Bio-Produkten.
Frankreich, Österreich, Polen und andere EU-Staaten haben es vorgemacht. Deuschland ist nun gefolgt: Der Genmais MON810 wurde verboten weil Umweltschäden zu erwarten sind. Nach wie vor ist unklar wie das Gift, das die Pflanze produziert tatsächlich wirkt und welche mengen freigesetzt werden. Aktelle Untersuchungen zeigen Risiken für Nützlingen und Wasserorganismen auf sowie Störungen des Immunsystems von Tieren. Eine Studie von BÖLW und Campact zeigt auf welche Gefahren bestehen und vor welchem rechtlichen Hintergrund das Verbotsverfahren steht.
Verbot von MON810 - wissenschaftliche und rechtliche Bewertung
Der Bericht zeigt, dass die Nutzung der Agro-Gentechnik keinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen bringt. Vielmehr verursacht der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen extrem hohe Kosten in der gesamten Lebensmittelkette. Sie entstehen durch stark steigende Saatgutpreise sowie erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung drohender Resistenzen, der Trennung der Warenströme und Analysen. Dazu kommen Schäden in Höhe von einigen Milliarden US Dollar, die bei Mais und Reis durch Kontaminationen mit nicht zugelassenen Gen-Konstrukten verursacht wurden.
Die ökologische Wirtschaftsweise bietet ein großes Potenzial, um die Emissionsbilanz der Landwirtschaft zu verbessern. Sowohl flächen- als auch produktbezogen ist der Öko-Anbau in weiten Teilen deutlich klimafreundlicher als der konventionelle. Höhere Humusgehalte verstärken zudem die Kapazität zur Kohlenstoffspeicherung im Boden.
Weitere Informationen finden Sie hier in unserem Argumentationspapier.
30.07.2010 |
BioFach und BÖLW vereinbaren enge Zusammenarbeit
BÖLW wird nationaler ideeller Träger, IFOAM bleibt Schirmherr
06.07.2010 |
Öko-Landbau ist ein Zukunftssektor
Regionale Unterschiede belegen die Bedeutung der Politik
16.06.2010 |
Verbände fordern einen schärferen Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft