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Veranstaltung

Neue Gentechnik: Wahlfreiheit oder Berufsverbot für Biohöfe?

Der BÖLW zu Gast auf den Öko-Feldtagen

Im Ökolandbau ist Gentechnik verboten. Doch die aktuelle Überarbeitung des Gentechnikgesetzes durch die EU-Kommission kann zu weitreichenden Folgen führen. Eine Abschwächung der Standards ginge vor allem zu Lasten der ökologisch wirtschaftenden Betriebe. Die Wahlfreiheit für Bäuerinnen und Verbraucher ist unverzichtbar und um dies zu gewährleisten, braucht es eine umfassende Kennzeichnungspflicht für gentechisch veränderte Organismen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und weitere Maßnahmen, mit denen Bio-Ware vor Gentechnik-Verunreinigungen geschützt werden kann. Außerdem stellt sich die Frage wie ein neues Gentechnikgesetz mit den Ausbauzielen des Ökolandbaus in Deutschland aber auch EU weit vereinbar wäre. Zu diesen Fragen und perspektivischen Handlungsoptionen für die Praxis wurde in dieser Veranstaltung diskutiert.

Auf dem Podium sprachen

  • Jan Plagge (Präsident, IFOAM)
  • Prof. Dr. Maria Finckh (Fachgebiet ökologischer Pflanzenschutz, Uni Kassel)
  • Barbara Endraß (Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Baden-Württemberg)

Moderation: Tina Andres (Vorstandsvorsitzende, BÖLW)

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Ihr Kontakt zum BÖLW

Rosa Diekmann
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

 +49 1514 2047087
diekmann[at]boelw.de

Veranstaltungen und Termine

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    Branchendaten 2023

    Branchendaten 2023: Kunden kaufen Bio für 15,3 Mrd. €, jeder 7. Hof wirtschaftete 2022 ökologisch

    Mit einem Plus von 2,2 Prozent gibt es nun 37.091 Bio-Höfe in Deutschland. Die deutsche Bio-Fläche umfasst 1.869.227 Hektar. Aktuell gibt es 19.572 Bio-Unternehmen, die ökologische Rohwaren zu Mehl, Käse, Öl oder leckeren Bio-Gerichten veredeln. Und die Verbraucherinnen und Verbraucher treiben die Transformation voran: Mit 15,3 Mrd. € wuchs der Bio-Markt gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 um 25 %.

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