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EU-Öko-Verordnung - das Bio-Grundgesetz

Die EU-Öko-Verordnung ist das Grundgesetz der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft. Seit 1991 wird mit dem Bio-Recht festgelegt, wie Bio-Lebensmittel produziert, kontrolliert nach Europa importiert und gekennzeichnet werden. Die Öko-Verordnung sorgt seither für fairen Wettbewerb und schützt Verbraucher vor Irreführung bei Bio-Produkten.

Das EU-Bio-Recht gilt für pflanzliche und tierische Lebens- und Futtermittel aus ökologischer Landwirtschaft und ökologischer Verarbeitung. Für Agrarerzeugnisse, die nicht Lebens- oder Futtermittel sind, gilt das Bio-Recht nur, solange diese nicht verarbeitet wurden. So regelt die Öko-Verordnung den Anbau von Öko-Baumwolle, nicht aber wie Jeans oder T-Shirts daraus gewebt werden müssen.

Die Bio-Regeln legen den höchsten gesetzlichen Standard der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion fest. Die Regeln der nationalen Bio-Verbände gehen noch weiter. Und setzen damit den Maßstab für das, was Kunden von Bio-Produkten erwarten können. So verlangen die privaten Richtlinien der Anbauverbände beispielsweise die Umstellung des gesamten landwirtschaftlichen Betriebes, beschränken die Menge zugelassener Zusatzstoffe in der Verarbeitung noch stärker oder schreiben noch schärfere Regeln für die Tierhaltung vor.

Die EU-Öko-Verordnung wird stetig weiterentwickelt, dem aktuellen Stand der Praxis und den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung angepasst.