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Forschung

Ausgerichtet auf den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen, eine artgerechte Tierhaltung und eine besondere Lebensmittelqualität, nutzt die Öko-Forschung neben modernsten natur- und sozialwissenschaftlichen Methoden vor allem das reiche Erfahrungswissen von Bio-Bauern, -Lebensmittelproduzenten und -Händlern und bindet es aktiv in Forschung ein. Gemeinsam gelingt es, individuell an lokale Bedingungen angepasste praxistaugliche Lösungen in Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung umzusetzen, die darauf ausgerichtet sind die planetaren Belastungsgrenzen zu respektieren und eine werteorientierte Produktion zu stärken. Ein positiver Effekt der engen Zusammenarbeit zwischen Praxis und Forschung: Öko-Wissenschaftler erforschen genau das passgenau, was auch auf dem Acker, in der Verarbeitung und in den Läden gebraucht wird.

Öko-Praktiker und -Forscher müssen gemeinsam noch viele ungelöste Fragen beantworten, etwa zur ganzheitlichen Lebensmittelqualität, mit Blick auf die Gesunderhaltung von Pflanzen, der Züchtung angepasster Sorten oder der Entwicklung technologischer Alternativen für Zusatzstoffe. Damit das ganze Potenzial von Bio zum nachhaltigen Umbau von Land- und Lebensmittelwirtschaft besser gehoben werden kann, heißt es, die Öko-Forschungsinfrastruktur sowie Kooperationen zwischen Forschung und Praxis auszubauen und zu stärken. Und damit Praktiker einen guten Start hinlegen können, muss Bio auch in der Ausbildung eine wichtigere Rolle einnehmen – von der Landwirtschaft bis zum Handel.

Von Bio-Forschung und mehr Öko-Aus- und Weiterbildung profitiert der gesamte Agrar- und Ernährungssektor, der mit Blick auf Klimakrise, Erhalt der Höfe und Insektenschwund dringend nachhaltiger werden muss.