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Veranstaltung

6. Europäische Kupfertagung | 6th European Conference on Copper

Forschung, Praxis & Behörden diskutieren erfolgreiche Kupferminimierung

17. und 18. November 2021
Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben
online

*english version below*

Seit Jahren legen Wissenschaft und Öko-Praxis ein besonderes Augenmerk darauf, kontinuierlich weniger vom Naturstoff Kupfer im Pflanzenschutz einzusetzen – und es den Öko-Betrieben trotzdem zu ermöglichen, erfolgreich gesunde Pflanzen wachsen zu lassen. Denn besonders in den Dauerkulturen können Schadorganismen nicht mit wirksamen Fruchtfolgen in Schach gehalten werden. Hinzu kommen regenreiche Jahre wie 2021, diese stellen Höfe teilweise vor enorme Schwierigkeiten Pilzerkrankungen zu verhindern.

In den letzten Jahren gelang es bereits erfolgreich, Strategien zu entwickeln, mit denen immer weniger Kupfer eingesetzt werden muss – von neu gezüchteten pilzwiderstandsfähigen Sorten, besserer Feldhygiene, Prognosemodellen, verbesserter Ausbringungstechniken und Kupfermittelformulierungen bis hin zu innovativen Kombinationen von Kupfer und anderen Naturstoff-Präparaten.

BÖLW, IFOAM Organics Europe und das Julius-Kühn-Institut diskutieren auf der 6. Europäischen Kupferfachtagung gemeinsam mit Forscherinnen, Behörden, Politikerinnen, Industrie und Praktikern folgende und weitere Fragen:

  • Welche Innovationen unterstützen die Kupfer-Minimierung?
  • Durch welche Forschungs- und Entwicklungsprojekte können die Herausforderungen gelöst werden?
  • Welche politischen Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?

Die Veranstaltung richtet sich an Praxis, Fachbehörden, Wissenschaft und Beratern aus dem Obst-, Wein-, Kartoffel-, Gemüse- und Hopfenbau.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung werden ab Oktober freigeschaltet.

Gerne geben wir Ihnen Gelegenheit, Ergebnisse eigener Studien oder Praxisversuche vorzustellen. Bitte senden Sie uns bis 30.09.2021 formlos eine E-Mail mit Thema und Titel des Beitrages an mering@boelw.de.


17th and 18th November 2021
Times to be announced
online

For years, science and organic practice have paid special attention to continuously using less of the natural substance copper in crop protection - and still enabling organic farms to successfully grow healthy plants. This is because, especially in permanent crops, harmful organisms cannot be kept in check with effective crop rotations. In addition, rainy years such as 2021 present some farms with enormous difficulties in preventing fungal diseases.

In recent years, strategies have been successfully developed to reduce the use of copper - from newly bred fungus-resistant varieties, better field hygiene, forecasting models, improved application techniques and copper formulations to innovative combinations of copper and other natural products.

BÖLW, IFOAM Organics Europe and the Julius Kühn Institute will discuss the following and other questions with researchers, authorities, politicians, industry and practitioners at the 6th European Copper Conference:

  • Which innovations support copper minimization?
  • Which research and development projects can solve the challenges?
  • What political framework conditions are necessary for this?

The event is aimed at practitioners, authorities, scientists and consultants from the fruit, wine, potato, vegetable and hop-growing sectors.

The program and the possibility to register will be released from October.

We would be pleased to give you the opportunity to present the results of your own studies or practical trials. Please send an informal e-mail with the topic and title of your contribution to mering[at]boelw.de by September 30th 2021.


Förderhinweis: Tag zwei wird im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) durchgeführt

Funding note: Day two is carried out on behalf of the Federal Ministry of Food and Agriculture (BMEL) as part of the Federal Program for Organic Farming and Other Forms of Sustainable Agriculture (BÖLN).


Ihr Kontakt zum BÖLW

Rosa Diekmann
Assistentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 +49 30 28482-314
diekmann[at]boelw.de

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