03.07.2013 | Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat ihre Pläne für die Umsetzung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik in Deutschland vorgestellt. Sie hat dabei die von Brüssel ermöglichte Umschichtung von 15 % der Direktzahlungsmittel („1. Säule“) in die Programme der ländlichen Entwicklung („2. Säule“) abgelehnt. „Damit stellt Aigner die Signale für die Weiterentwicklung des Ökologischen Landbaus in Deutschland auf Stopp“, stellt der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, fest. „Dabei wäre eine Umschichtung von 10 % erforderlich, um auch nur das derzeitige Niveau zu halten. Ich frage mich, wie die Ministerin dann z.B. in Bayern das dort von der CSU ausgerufene Ziel einer Verdoppelung des Ökolandbaus erreichen will!“
Der BÖLW-Vorsitzende ruft die Agrarminister der Länder auf, sich für die Umschichtung der vollen 15 % bei gleichzeitiger Bindung der Mittel an Agrarumweltprogramme einzusetzen. Es dürfe nicht dazu kommen, dass ausgerechnet die Form von Landwirtschaft ausgebremst werde, die für konkrete Leistungen in Natur-, Umwelt- und Tierschutz steht und deren Produkte bei den Bürgern immer stärker nachgefragt werden.
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Aigners Pläne: Bremsklotz für den Ökolandbau!
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