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Auf Augenhöhe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis

Projektziel: Wissen vermitteln, Austausch verbessern und Forschungsbedarf identifizieren

Öko-Verbände und Institutionen haben sich in einem vom  BMEL geförderten Forschungsverbund zusammengeschlossen, um 'Bio gemeinsam weiterzuentwickeln'. Neben der Konzeption hunderter Fachveranstaltungen werden konkrete Forschungsfragen erfasst und Formate der Wissensvermittlung passgenau entwickelt. Dank des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) wurde in den letzten Jahren die Forschung zum Ökolandbau intensiviert. Das Wissenstransfer-Projekt möchte den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft stärken – damit die Erkenntnisse aus der ökologischen Forschung in die Praxis gelangen – und durch das Feedback der Praktiker die Wissenschaft Hinweise darauf bekommt, welcher Forschungsbedarf aus Sicht der Landwirte, Verarbeiter und Händler besteht.

Aktuelle Veranstaltungen für Praktiker

Um neues Wissen für Landwirte, Verarbeiter und Händler besser verfügbar zu machen und die Innovationskraft des Bio-Sektors weiter zu stärken, richten Bioland, Demeter-Forschungsring, Naturland, Biopark, GÄA, Bundesverband Naturkost Naturwaren, Ecovin, die SÖL, DLG und BÖLW jährlich rund 300 Fortbildungen im ganzen Bundesgebiet aus. Die kostenfreien Veranstaltungen widmen sich aktuellen Themen im Bereich Pflanzenbau, Tierhaltung, Lebensmittel und Betriebswirtschaft.

| zu den Veranstaltungen |

Praxis-Fragen für die Forschung

Woran müssen Wissenschaftler forschen, damit die Ökologische Lebensmittelwirtschaft weiter vorankommt? Das haben die Öko-Verbände Landwirte, Verarbeiter, Händler und Auszubildende im Rahmen hunderter Wissenstransfer-Veranstaltungen gefragt. Aus der Vielzahl an Rückmeldungen konnten gemeinsam mit Praxisexperten und Wissenschaftlern dringende Forschungsfelder identifiziert und nach Themen geclustert werden.

| zu den Forschungsfragen |

Weitere Projektschwerpunkte

Das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau e.V. (FiBL) hat umfangreiche Konzepte für eine bedarfsorientierte Kommunikation und eine aktive Vernetzung von Akteuren im Wissenstransferkontext erstellt. Im Projektverlauf wurden  entsprechende  Angebote  durchgeführt, evaluiert und daraus resultierend Leitfäden erarbeitet, die nun allen Interessierten zur Verfügung stehen.

Das Dienstleistungszentrum Rheinlandpfalz beleuchtete beispielhaft die Forschungskommunikation zwischen Praxis und Wissenschaft im ökologischen Weinbau.

Foto Header: Bioland e.V.


Der BÖLW ist Koordinator des Projekts Auf Augenhöhe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis der ökologischen und nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft (Laufzeit 2015-2019, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)).